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Leben

Ein Perspektivenwechsel im Urlaub

Was bedeutet Freiheit für mich?

Frei sein, bedeutet zu mir zu stehen, meine Meinung klar zu positionieren und auszudrücken, ohne Angst ausgegrenzt zu werden. Wenn es nötig ist, meinen Job zu verlassen, weil all die mir auferlegten Regeln, keinen Sinn für mich ergeben.

Frei sein bedeutet mich Tage, Wochen, Monate allein auszuhalten ohne Ablenkung. Frei sein bedeutet für mich nicht. 340 Tage im Jahr im Hamsterrad mein Materialismus zu erarbeiten, um mich dann 21 Tage in „Freiheit“ beim Reisen davon zu erholen. Restaurantbesuche, Theater, Tanz und Reisen bedeutet für mich nicht Freiheit.
Es behindert den Zugang zu mir selbst. Eine Ablenkung von mir selbst, weg von Wut, Ohnmacht und Schmerz.

Frei sein bedeutet für mich, mich meiner Angst zu stellen, zu erforschen warum sie kommt und mir meiner eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden. Meiner Stimme zu folgen, dem Experiment zu entsagen.

Frei sein folgt der Intuition und nicht der Angst. Als Erzieherin durfte ich lehrreiche Unterrichtsstunden in Medienpädagogik genießen. Ich durfte lernen Statistiken kritisch zu betrachten. In der 11.Klasse durfte ich den Film „die Welle“ sehen, mit erhobenen Zeigefinger meines Lehrers. Nahezu sarkastisch, das der Film „die Welle“ hieß/heißt.
Intuition und uraltes Heilwissen der Natur ist nicht mit dem Verstand zu erfassen und erfordert einiges an Vertrauen. Es ist fern dem auswendig gelernten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Jeder auch so wichtigen Erfahrung aus den Lehrbüchern der Universitäten.

Wie hat Wolf-Dieter Storl in seinem Buch „Wir sind Geschöpfe des Waldes“ so schön beschrieben. „Die Medien, Fernseher und Handy ziehen die Menschen in ihre Scheinwelten, fern von sich selbst und ihrer Natur. Diese jetzige Zeit hat unwahrscheinlich Potenzial, wenn wir es nutzen. Was bedeutet verantwortungsbewusst für mich?

Verantwortung trage ich täglich, schon beim Einkaufen. Konsumiere ich immer noch Fleisch von gequälten Tieren, weil es so schön billig ist. Unterstütze ich durch meinen Kauf die Kinderarbeit, pestizidbelastete Böden und schmiere mir täglich Erdöl ins Gesicht, welches mich selbst schädigt und gleich die Natur und Umwelt mit.

Übernehme ich Verantwortung in meiner Partnerschaft und meinen Kindern gegenüber und lasse sie in ihrem ursprünglichen Sein, ohne sie in meine gewollte Richtung zu lenken und zu manipulieren. Übertrage ich ihnen meine Ängste und blockiere damit ihre Entwicklung? Trage ich verantwortungsvoll zur Gesellschaft bei und ernähre mich gesund? Tanke ich regelmäßiges Sonnenlicht und gehe in der Natur spazieren? Nehme ich Heilmittel der Natur, erforsche den Seelenkern meiner Krankheit, heile diesen durch Erkenntnis und minimiere so meine Arztbesuch und das überlastete Gesundheitssystem? Füttere ich die Pharmaindustrie oder mich selbst?

Trage ich Verantwortung für Frieden in der Welt, in dem ich meine eigene Wut & Ohnmacht erkenne und mich mit dieser auseinandersetze und sie nicht auf das Außen projizieren? Bin ich tolerant gegenüber anderen Meinungen?

Wenn ich all diese Themen gut gelernt habe, welches stets ein Lebenslanges Lernen bedarf, dann kann ich das Wort Freiheit und Verantwortungsbewusstsein benutzen. Dann kann mir auch keine Statistik die auf Angst gebaut ist, Angst machen. Dann fühle ich mich tatsächlich frei, auch wenn ich nicht verreise und fein Essen gehe (ich liebe Reisen und das weltliche Theater).

Dann bin ich tief im Frieden mit mir.

Ein Hoffungsschimmer. Das Finden zu sich selbst hat schon längst begonnen und ich vertraue darauf das die Scheinwelt mit ihren verlorenen Seele, den Sinn der Geschichte versteht und nicht naiv denkt, es wird wieder alles wie zuvor. Das wird es auf jeden Fall nicht und das ist auch gut so!
In diesem Sinne, fangen wir jetzt schon an, nach dem du meine Worte gelesen hast für Offenheit und Toleranz anderer zu stehen. Akzeptieren wir diese und beobachten, welche Gefühle hochkommen. Es ist immer mein Thema und nie des Anderen.

Herzliche Grüße
Eure Denise

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